Der Interreligiöse Runde Tisch wurde 2004 auf Initiative des damaligen Kirchenratspräsidenten Ruedi Reich gegründet. Beim Runden Tisch treffen sich die Leitungsverantwortlichen der verschiedenen Religionen und Konfessionen regelmässig zum Ideen- und Gedankenaustausch. Aktuelle Probleme und Projekte werden offen diskutiert.

Von Fall zu Fall nimmt der Runde Tisch auch öffentlich Stellung. Als besonnene und zugleich deutliche Stimme äusserte sich der Runde Tisch etwa zum Karikaturenstreit (2006), gegen die Minarettverbotsinitiative (2009) und gegen die Kirchensteuerinitiative (2014). Anlässlich der jüngsten Palästina-Kundgebung rief er zu Besonnenheit und Bewahrung des religiösen Friedens auf.

Im Hintergrund leistet der Interreligiöse Runde Tisch auf verschiedenen Ebenen Vermittlungsarbeit zwischen Religionsgemeinschaften und Behörden. Thema war über längere Zeit etwa das neue Schulfach „Religion und Kultur“. Zudem setzt sich der Runde Tisch für die Einrichtung einer interreligiösen Seelsorge im Bundesasylzentrum Juch ein.

Mitglieder des Interreligiösen Runden Tisches im Kanton Zürich